In der Woche vom 15.-19.06.2026 war es wieder so weit: Johnny Lamprecht kam mit seinem Trommelzauber nach Putzbrunn. Doch diesmal wurde nicht nur getrommelt, sondern auch fleißig getanzt, gesungen und gelacht. „Mapino und das Waldgeheimnis“ nennt sich Johnnys neuestes Projekt und wurde in der diesjährigen Projektwoche mit den Schülern einstudiert.
Doch bereits im Vorfeld wurde tatkräftig gesungen und gebastelt: „Waldgeheimnis“ und „Ode an den Wald“ sollten geübt und Kulissen sollten erstellt werden und was Johnny einem aufträgt, wird natürlich sofort erledigt. Aus jedem Klassenzimmer schallte es „Danke! Danke! Schön, dass es dich gibt“ und die ersten Bäume und Büsche waren auch schon zu sehen.
Die Vorfreude war immens, doch bei der einen oder anderen Lehrkraft machte sich auch Skepsis breit: Ein Musical mit Kindern einstudieren? Singen und Tanzen vor der gesamten Schulfamilie? Und das in nur einer Woche? Wird das wirklich funktionieren?
Doch Johnny schaffte es unnachahmlich die gesamte Schulfamilie in seinen Bann zu ziehen und einen Bürgersaal voll mit über 200 wild trommelnden Kindern und Erwachsenen binnen Sekunden zur Ruhe zu bringen. Jeden Morgen übten wir gemeinsam verschiedene Trommelrhythmen und lernten die einzelnen Lieder kennen.
Dabei lag der Fokus v.a. auf den Refrains der Songs, die dann immer 4mal so laut und 3mal so schön mitgesungen werden sollten. Nach dem gemeinsamen Einstieg blieb je eine Jahrgangsstufe bei Johnny im Bürgersaal, um die Choreographie für ihren jeweiligen Waldbewohner einzustudieren. Hier zeigte sich schnell, dass die Sorgen der Skeptiker nicht ganz unbegründet waren: Anders als vor 2 Jahren, wurde nicht immer eine Rolle einer ganzen Jahrgangsstufe zugewiesen, teilweise nicht mal einer Klasse. So gab es z.B. für die drei dritten Klassen gleich 5 Gruppen. Die Folge war etwas Leerlauf, wenn die anderen Gruppen am Üben waren, wodurch wiederum mehr Übungszeit im Anschluss nötig war. Zum Glück wurde Johnny von Alma unterstützt, die gute Ideen beisteuerte und so dafür sorgte, dass auch gerade nicht-aktive Gruppen etwas zu tun hatten. Auch beim gemeinsamen Singen half Alma aus und machte Bewegungen zum Mitmachen für die Kinder vor.
Damit war wir die ganze Woche v.a. mit Üben der Lieder und Tänze verplant. Zwischendurch wurden noch die Kostüme und Elemente der Kulisse gebastelt oder man lernte den zugeteilten Waldbewohner durch Lesetexte oder Filme besser kennen. Und ehe man sich versah, war die Woche schon fast vorbei und es stand der Tag der großen Aufführung vor der Tür, ausgerechnet an einem der heißesten Tage des Jahres: so konnte man den Angstschweiß vor Aufregung zumindest auf die Hitze schieben. Die Turnhalle war bis auf den letzten Platz gefüllt.
Durch das Programm führten die Hauptdarsteller Flo und Elli, die dem Waldschrat Mapino begegnen, der ihnen das Geheimnis des Waldes zeigt. Gemeinsam treffen sie verschiedenste Waldbewohner, die ihnen das Miteinander und Füreinander sowie Respekt vor der Natur näher bringen. Während die einzelnen Gruppen ihre Choreographien aufführten, unterstützen die anderen Kinder durch Trommeln und Mitsingen der Refrains. Bedingt durch die Hitze gelang dies mal mehr, mal weniger, aber der Großteil hat tapfer durchgehalten. Auch die Lehrkräfte taten ihr Bestes, um die Kinder zu animieren und zu motivieren. Den großen Abschluss des Musicals und damit der ganzen Projektwoche bildete das gemeinsame Singen der „Ode an den Wald“ und dieses Bild fasst die Woche perfekt zusammen:
Strahlende Kinder schaukeln Arm in Arm und singen gemeinsam „Schön, dass es dich gibt!“ Diese Kinder hatten Spaß, diese Kinder halten zusammen und diese Kinder schätzen den Wald. Danke Johnny, für diese wertvolle Botschaft und danke Johnny für diese unvergessliche Woche!